11. April 2017 – Verena Scheitz

Verena Scheitz
Der Wenzel-Test
Mein Dackel, die Männer und ich
160 S. • € 19,95 • ueberreuter

Verena Scheitz hat ihr Buch am 11. April 2017 beim RIEGLER präsentiert.

Ein sehr humorvolles Buch – und ein Abend voller Überraschungen …

Der Rauhaardackel Wenzel hat Verena Scheitz 13 Jahre ihres Lebens begleitet. 13 Jahre voller Treue, Freude, Panik, Spiel, Überraschungen, Unbeschwertheit, aber vor allem mit bedingungsloser Liebe.

Der kleine Hund mit dem großen Ego, seinem ausgeprägten Charakter und seinem riesigen Herz war auch Prüfstein für zahlreiche Freundschaften und Liebesbeziehungen – und nicht alle konnten dem „Wenzel-Test“ standhalten …

„Rauhaardackel waren immer in meinem Leben. Mein erster Dackel hieß Niki. Er wachte an meiner Wiege wie eine Marienstatue mit stacheligem Pelzmantel, aber zeitweise mit realem Beschützerinstinkt, worauf ihn meine Mutter vor das Kinderzimmer sperrte.

Die Folge war absehbar: Keiner durfte mehr das Zimmer betreten. Außer ich schrie und man hatte Leberwurst dabei. Also schrie ich. Oft. Für Niki.

Als Niki starb – ich war 16 Jahre alt – ist für mich nicht nur ein Freund und ein Familienmitglied gestorben, sondern ich verlor auch einen Lehrmeister. Niki hat mich all die Jahre gelehrt, Dackel zu verstehen und richtig zu interpretieren.

Es waren quasi die unbekümmerten Lehrjahre für … Wenzel. Und Wenzel war anders. Vom ersten Tag an.“

Verena Scheitz wurde also am Abend des 11. April 2017 zur Präsentation ihres neuen Buchs in der Buchhandlung RIEGLER erwartet. Der Zustrom an Zuschauerinnen und Zuschauern begann schon eine Stunde vor dem geplanten Beginn, das Buffet erfüllte seinen Zweck und schließlich war die Buchhandlung erfreulich deutlich gefüllt.

Sie erschien wie geplant – und es stellten sich noch zwei Überraschungsgäste ein:

  • Zum einen ließ es sich ihr Moderatorenkollege Wolfram Pirchner nicht nehmen, dem RIEGLER wieder einmal einen Besuch abzustatten und dabei seine Kollegin in gewohnt überzeugender Weise ins rechte Licht zu rücken.
  • Zum anderen brachte Verena Scheitz einen weiteren Gast mit: “No aner” , ein etwa 1  ½ Jahre junger Mischlingshund, der ihr in Griechenland zugelaufen war und jetzt – eben ‘noch ein’ Hund – mit ihr lebt. Er war der heimliche Star des Abends: Sehr sympathisch und verspielt, jung und unbekümmert, ausgesprochen freundlich und eigentlich sehr brav – er konnte als Publikumsliebling den ganzen Abend lang eine rekordwürdige Menge an Streicheleinheiten einsammeln …

Verena Scheitz ließ aber keinen Zweifel daran, wer die Chefin des Abends war, erzählte von ihrem Buch, las daraus vor, und erzählte weiter. Es war ein Vergnügen, den Gedankengängen zu folgen, die Verena Scheitz ihrem Rauhhaardackel sozusagen in die Schnauze legte.

Die zwei Kapitel, die wir hören durften, machten deutlich Lust auf mehr, und so entstand schließlich eine beachtliche Schlange von Menschen, die ihr frisch gekauftes Buch signieren ließen.

Es war ein durch und durch gelungener, sehr kurzweiliger, schöner Abend, der alle, die dabei waren, wohl noch lange als freundliche Erinnerung begleiten wird.

Alle Bilder © 2017 Hubert Nowotny, www.gemmaschaun.at.