Arno Geiger – Unter der Drachenwand

Arno Geiger: Unter der Drachenwand • kaufen in der Buchhandlung RIEGLER in Bruck an der LeithaArno Geiger
Unter der Drachenwand
Roman
480 S. • € 26,80 • Hanser

Mondsee, 1944 – Leben und Lieben im Schatten der großen Geschichte.

Der österreichische Schriftsteller Arno Geiger hat sich mit seinem neuen Roman ‘Unter der Drachenwand’ in einen Themenkreis der Hölle gewagt, den er wie auf Zehenspitzen durchschreitet. ”

(Paul Jandl, NZZ, 6.1.2018)

Der Autor

Arno Geiger: Unter der Drachenwand • kaufen in der Buchhandlung RIEGLER in Bruck an der LeithaArno Geiger, 1968 geboren, lebt in Wolfurt und Wien. (Bild © Heribert Corn)

Sein Werk erscheint bei Hanser, wie etwa “Alles über Sally” (Roman, 2010), “Der alte König in seinem Exil” (2011), “Grenzgehen” (Drei Reden, 2011), “Selbstporträt mit Flusspferd” (Roman, 2015) und aktuell “Unter der Drachenwand” (Roman, 2018).

Arno Geiger ist vielfach ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem ersten Deutschen Buchpreis (2005), dem Hebel-Preis (2008), dem Hölderlin-Preis (2011), dem Literaturpreis der Adenauer-Stiftung (2011) und dem Alemannischen Literaturpreis (2017).  

Das Buch: “Unter der Drachenwand”

Veit Kolbe verbringt ein paar Monate am Mondsee, unter der Drachenwand, und trifft hier zwei junge Frauen.

Doch Veit ist Soldat auf Urlaub, in Russland verwundet. Was Margot und Margarete mit ihm teilen, ist seine Hoffnung, dass irgendwann wieder das Leben beginnt. Es ist 1944, der Weltkrieg verloren, doch wie lange dauert er noch?

Arno Geiger erzählt von Veits Alpträumen, vom “Brasilianer”, der von der Rückkehr nach Rio de Janeiro träumt, von der seltsamen Normalität in diesem Dorf in Österreich – und von der Liebe.

Ein herausragender Roman über den einzelnen Menschen und die Macht der Geschichte, über das Persönlichste und den Krieg, über die Toten und die Überlebenden.

‘Das gute Ansehen des Kriegs beruht auf Irrtum’, notiert der vierundzwanzigjährige Gefreite Veit Kolbe in Arno Geigers Roman. Er weiss, wovon er spricht.

Eine Granate hat ihm an der Ostfront den Kiefer gebrochen und das Bein durchschossen. Sein Genesungsurlaub führt ihn über die Wiener Eltern in ein seltsames Refugium am oberösterreichischen Mondsee.

Quartier findet der junge Mann bei einer Vermieterin, in der sich Rachsucht und Geldgier auf ungute Art mischen. Im Dorf wohnt auch noch der Onkel, der Gendarm ist und auch treuer Nazi aus Notwehr: um die Zeiten für sich nicht noch unbequemer zu machen.

Nur ganz allmählich heilen die Wunden des Geigerschen Helden.

Das Trauma des Schlachtfelds kehrt immer wieder zurück. Gegen seine schlimmsten Attacken hilft das Psychopharmakon Pervitin, und manchmal kann es mitten im Krieg fast wie im Frieden sein. Dann zeigt der Himmel sein Blau und der harte Winter des Jahres 1944, dass es hinter ihm vielleicht einen Frühling gibt.

Mit Margot, der Zimmernachbarin, freundet sich Veit Kolbe an, bis sie ganz zueinanderfinden.

(Paul Jandl, NZZ, 6.1.2018)

“Unter der Drachenwand” beim RIEGLER

“Unter der Drachenwand” ist im Jänner 2018 erschienen und liegt in der Buchhandlung RIEGLER für Sie bereit.

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