Norbert Pingitzer – Traktoren im Burgenland

Norbert Pingitzer - Traktoren im Burgenland - kaufen in der Buchhandlung RIEGLER in Bruck an der Leitha, NiederösterreichNorbert Pingitzer
Traktoren im Burgenland
Von den Anfängen bis 1970
€ 28,00 • 168 S. • Heimat Verlag

Eine Dokumentation über die Entwicklung des Traktors am Beispiel des Burgenlands:

Vom Einsatz der Dampfmaschine für landwirtschaftliche Aufgaben ab ca. 1860 bis zum modernen Format des Traktors in den 1970er Jahren.

Reich mit Bildern und anderem Material ausgestattet:
Eine ganz heiße Empfehlung für Technik-Begeisterte und Traktor-Freunde.

Das Buch: Traktoren im Burgenland

168 Seiten, prall gefüllt mit Abbildungen, Details, Geschichte und Geschichten zum Thema Traktor.

'Traktoren im Burgenland' von Norbert Pingitzer - kaufen in der Buchhandlung RIEGLER in Bruck an der Leitha, Niederösterreich
Norbert Pingitzer erzählt über sein Buch “Traktoren im Burgenland”

Von den Anfängen, als die Dampfmaschine auch in der Landwirtschaft Einzug gefunden hatte, über die ersten Zugmaschinen mit Explosions- bzw. Verbrennungsmotor, die aus den USA und aus Deutschland zu uns gekommen sind, bis hin zum Steyr “Rundhauber” aus den 1970er Jahren.

Nicht die üblichen Archiv-Bilder

Norbert Pingitzer - Traktoren im Burgenland - kaufen in der Buchhandlung RIEGLER in Bruck an der Leitha, NiederösterreichNorbert Pingitzer hat für sein Buch authentische Bilder gesucht und gefunden. Nicht Sammlungen, Museen oder Ausstellungen waren sein Ziel, sondern Bilder von Traktoren “in freier Wildbahn”, wie sie tatsächlich auf den Feldern zu sehen waren: Damit Sie diese lang vergangenen Zeiten gut nacherleben können.

Er hat mit ungezählt vielen Menschen gesprochen, Familienalben durchforstet, Fotoalben mit privaten Traktor-Bildern auch auf der Mülldeponie oder in einem vor dem Abbruch stehenden Haus gefunden …

Entstanden ist daraus eine begeisternde Mischung aus wissenschaftlicher Dokumentation und faszinierenden Bildern.

Unter Dampf

Der erste Dampfpflug der Welt (Trevithick, 1813) war noch im Prototyp-Stadium steckengeblieben. Danach wurden um 1850 Seilzug-Pflugsysteme erfunden: Ein bemannter Pflug wurde über Seile zwischen zwei am Feldrand stehenden “Dampfpfluglokomotiven” hin und her gezogen. Die ersten – enorm teuren – serienreifen Systeme dieser Art wurden ab 1862 produziert.

Dampfpflug um 1890 - aus dem Buch Traktoren im Burgenland - kaufen in der Buchhandlung RIEGLER in Bruck an der Leitha, NiederösterreichGegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden selbstfahrende Lokomobile für landwirtschaftliche Aufgaben entwickelt.

Das Bild (aus dem Buch) zeigt einen Dampfpflug aus ca. 1890 auf dem Gutshof des Grafen Harrach in der Nähe von Parndorf.

“Traktoren im Burgenland” bemerkt dazu, dass der Maschinenführer mit dem hellen Anzug Stefan Lebwohl geheißen hat …

Sie sehen: An Details herrscht in diesem Buch kein Mangel.

Die Zeit der Riesen

Diese landwirtschaftlichen Dampfmaschinen waren riesige, pfauchende und wohl auch furchteinflößende Monster, sozusagen maschinelle Dinosaurier, für deren Betrieb ein beachtlicher Aufwand getrieben werden musste:

Ochsengespanne karrten Unmengen von Wasser und Kohle zu den rauchenden Ungetümen auf die Felder – und auch die Wartung dieser Maschinen war entsprechend aufwändig …

Diese neuartigen Pflüge haben tiefere Furchen gezogen als das vorher mit Zugtieren möglich war. Dadurch sind z.B. in Petronell beim Pflügen viel mehr historische Fundstücke zum Vorschein gekommen als davor.

Die Revolution

Die Dampfmaschinen im landwirtschaftlichen Einsatz waren enorm teuer und damit nur auf großen Gutshöfen zu finden. Mit dem Übergang zu Verbrennungsmotoren um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert wurden diese Geräte allmählich weniger teuer und damit – Schritt für Schritt – auch für kleinere Betriebe erschwinglich.

Hand in Hand damit ging ein revolutionärer Wandel in der Praxis der Landwirtschaft: Seit Menschengedenken hatte man den Acker mit sehr viel Mühe und der Hilfe von Zugtieren bestellt. Jetzt erfolgte innerhalb einer Generation der Wechsel zur maschinenunterstützten Landwirtschaft – ein brutaler Bruch mit alter Tradition.

Zu Beginn wurden noch Motorpflüge verwendet, zunächst vor allem aus  den USA, aber schon 1911 kam auch eine erste solche Maschine aus Deutschland auf den Markt (von der Stock-Motorpflug GmbH in Berlin).

Die Zugmaschine

1917 wurde der Fordson Typ F Traktor mit 22 PS in den USA vorgestellt:

Der Lanz Bulldog aus dem Buch 'Traktoren im Burgenland' von Norbert Pingitzer - kaufen in der Buchhandlung RIEGLER in Bruck an der LeithaNicht mehr nur Motorpflug, sondern flexible Zugmaschine – und auf Grund seines erstmals relativ geringen Gewichts auch auf weichen Böden einsetzbar.

Der Name Henry Ford ist also nicht nur mit der Entwicklung des Automobils untrennbar verbunden …

Dieser Trend zum leichten, wendigen Traktor wurde natürlich auch in Europa aufgenommen: Ein Beispiel ist der 1921 erstmals vorgestellte “bullige” Bulldog von Lanz aus Mannheim (Bild: ein 1934er Bulldog HR 7).

Damit war der Weg für relativ kleine und auf dem Fließband hergestellte Traktoren geebnet – und damit der Weg des immer leistbarer werdenden Traktors in immer kleinere Betriebe.

'Traktoren im Burgenland' von Norbert Pingitzer – kaufen in der Buchhandlung RIEGLER in Bruck an der Leitha, Niederösterreich
Norbert Pingitzer mit den “Traktoren im Burgenland” beim RIEGLER

Zu dieser Entwicklung – bis zu den orangen Steyr “Rundhaubern”, die ab 1960  produziert wurden – liefert das Buch “Traktoren im Burgenland” von Norbert Pingitzer eine überwältigende und begeisternde Fülle an Details, Produkten, Dokumenten und Bildern.

Der Autor: Norbert Pingitzer

Ing. Norbert Pingitzer aus Mattersburg lebt seit seiner Pensionierung in Kobersdorf. Ein vielseitiger und vielfältiger Mensch, der in keine Schablone passt:

Norbert Pingitzer, 'Traktoren im Burgenland' - kaufen in der Buchhandlung RIEGLER in Bruck an der Leitha, NiederösterreichEr ist Geschichtsforscher und höchst erfolgreicher Sammler. Er hat eine alte Mühle denkmalgerecht renoviert, ist Oral-History Pionier, Frei- und Querdenker, war Vordenker und Berater in Sachen erneuerbare Energie im Burgenland, ist Oldtimer-Freund und erfahrener Spezialist für Motorräder, Autos, Lastwagen und Traktoren – und vieles mehr.

Norbert Pingitzer überzeugt mit eingehendem, detailreichem Wissen und ist erfolgreicher Autor mehrerer Sachbücher wie etwa “Lastwagen und Transport im Burgenland” oder “Der ‘Anschluss’ – 1938 Burgenland”, wofür er den Burgenländischen Sachbuchpreis 2018 bekommen hat.

Er ist aber vor allem ein begeisternder Erzähler und Gesprächspartner.

Norbert Pingitzer: Traktoren im Burgenland – beim RIEGLER

Norbert Pingitzer - Traktoren im Burgenland - kaufen in der Buchhandlung RIEGLER in Bruck an der Leitha, NiederösterreichNorbert Pingitzer war Anfang Dezember 2018 in der Buchhandlung RIEGLER zu Gast, hat von seinem neuen Buch, “Traktoren im Burgenland”, erzählt und das Buch auch gleich hergezeigt – interessiertes Publikum hat sich (wie man sieht) sehr schnell eingefunden.

Auch Ihr Webmaster hatte die Freude eines sehr freundlichen und intensiven Gesprächs mit Norbert Pingitzer und dankt ihm auf diesem Weg noch einmal ganz herzlich dafür. Dieses Gespräch ist die Basis für den Bericht, den Sie gerade lesen.

Das Buch “Traktoren im Burgenland” von Norbert Pingitzer liegt in der Buchhandlung RIEGLER für Sie bereit:

Ein ideales Geschenk  für Oldtimer-Freunde und Technik-Begeisterte!

Kommen Sie, blättern Sie, staunen Sie – dieses Buch wird Sie überzeugen.

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